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KFZ Versicherung
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Kfz-Versicherungen sind Thema Nr. 1 bei Konsument. Vergleichen lohn sich!“
Konsument 03/2007
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In Österreich gibt es über 25 Versicherungsunternehmen die KFZ-Versicherungen anbieten. Bei dieser unüberschaubaren Anzahl ist es fast unmöglich die richtige Wahl zutreffen. VKI empfiehlt jedem Konsumenten vor Abschluss einer KFZ-Versicherung zu vergleichen. Sie werden erstaunen, wie viel Sie sich ersparen können!




Grundlegende Informationen

Voraussetzung für den Erhalt des Kennzeichens ist der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben und hat zwei wichtige Funktionen: Sie bezahlt Schäden, die der Versicherte anderen mit seinem Fahrzeug schuldhaft zufügt und verteidigt ihn (notfalls auch vor Gericht) gegen zu Unrecht erhobene Ansprüche - das heißt, wenn dem Versicherungsnehmer zu Unrecht Schuld am Unfall angelastet wird. Die Versicherung ist verpflichtend, um Geschädigten sowie Schädiger abzusichern und zu verhindern, dass ein Verkehrsunfall zum finanziellen Ruin führt.

Versicherungsprämien in der Haftpflicht 

Die Prämie für Ihre Haftpflichtversicherung richtet sich bei PKW und Kombi grundsätzlich nach der Motorleistung, bei einspurigen Fahrzeugen nach dem Hubraum bzw. nach der Zahl der Sitze, bei LKW nach der Nutzlast und bei Omnibussen nach der Anzahl der Sitz- und Stehplätze.
Zudem bemessen die meisten Versicherungen die Prämie nach dem Schadenverlauf (Bonus-Malus). Jede Versicherung kann für Ihre Kunden ihr eigenes Bonus-Malus-System anbieten. Genauere Informationen über das von Ihrer Versicherung verwendete System erhalten Sie von Ihrem Versicherungsberater.

Versicherungssumme

In Österreich ist eine Mindestversicherungssumme in Höhe von 6 Millionen Euro vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Innerhalb dieser Summe sind für Personenschäden 5 Millionen Euro, für Sachschäden 1 Million Euro vorgesehen. Das mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, hat aber handfeste Gründe. In den letzen Jahren wurde die Mindestversicherungssumme schrittweise angehoben, da die Unfallauswirkungen immer schwerwiegender wurden. Vor allem bei Massenkarambolagen oder schweren Unfällen mit Personenschäden (Invalidität!) ist die Obergrenze bald erreicht. Ab da haftet der Fahrer dann mit seinem privaten Vermögen! Mit relativ geringem Prämienaufschlag kann man die Mindestversicherungssumme auch aufstocken lassen, z.B. auf 10 Millionen oder 15 Millionen Euro.

Kaskoversicherung

Während die Kfz-Haftpflichtversicherung zu Gunsten Dritter wirkt, nützt die nicht verpflichtende Kaskoversicherung dem Autobesitzer selbst. Folgende Vertragsmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Teilkaskoversicherung: deckt Schäden auf Grund von Diebstahl, Brand, Wildunfällen, Lawinen, Sturm, Überschwemmungen, Hagel und Schneedruck ab.
  • Vollkaskoversicherung: deckt zusätzlich zu den Schäden der Teilkasko alle Schäden ab, die bei einem Unfall unabhängig vom Verschulden oder durch böse Absicht fremder Personen entstanden sind.    

Bei einem neuen Auto wird meist die etwas teurere Vollkaskoversicherung empfohlen, weil sie umfassender absichert. Man sollte sich vor Abschluss der Versicherung jedenfalls genau erklären lassen, was im Schadenfall gedeckt ist und welche Selbstbehalte bestehen.

Pflichten des Versicherten

Jeder Versicherungsnehmer hat nicht nur Rechte, sondern auch Verpflichtungen, dazu gehört:

  • Nie ohne Lenkerberechtigung fahren und auch niemand anderen ohne gültige Papiere ans Steuer lassen
  • Nie alkoholisiert oder unter Einfluss von Drogen und Medikamenten fahren
  • Nur so viele Passagiere mitnehmen, wie laut Zulassungsschein erlaubt sind
  • Fahrzeug regelmäßig auf Betriebstüchtigkeit überprüfen lassen
  • Prämie immer pünktlich zahlen

Werden diese Pflichten nicht erfüllt, ist es möglich, dass die Versicherung im Schadenfall die Kosten nicht übernimmt. Die Geschädigten werden zwar vorab auf jeden Fall von der Versicherung entschädigt. Diese kann sich dann aber vom Verursacher die Zahlung bis zu einer Höhe von 22.000 Euro zurückholen.

Grüne Karte 

Grundsätzlich muss in ganz Europa eine Kfz-Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug abgeschlossen werden. In der EU gilt bereits das Kennzeichen als Nachweis dafür. Für Reisen in Nicht-EU-Länder bekommt man von seiner Versicherung eine so genannte „Grüne Karte“ als Nachweis des Versicherungsschutzes

 
 
 
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